meiner Reise will ich euch ja auch nicht vorenthalten. Deshalb schreib ich, speziell für all jene, die ich nicht gleich treffe, noch was so passiert ist in meiner letzten Zeit in NZ.
Also nach dem Thermalgebiet hab ich erst mal etwas anderes gebraucht. Deshalb hab ich mir Hobbington angeschaut, der Ort wo sie einen Teil von Herr der Ringe gedreht haben. Die Gegend war super (grüne Hügel etc) aber sonst hat der Ort nicht viel zu bieten. Besonders wars halt, weil man sich wie im Film gefühlt hat. Nur die vielen Schafe haben das Bild etwas gestört… Ja. Und dann hab ich für einen ganzen Tag (!) in den Bus gesetzt, damit ich es nach Norden bis Paihia in den Bay of Islands schaffe. Es hat sich aber ausgezahlt.
Paihia ist sehr touristisch, verständlicherweise bei dieser Gegend. Ich wollte da unbedingt eine Segeltour machen, unter anderem weil auch Hannes mir das empfohlen hat. Gesagt, getan. Schon am nächsten Tag hab ich bei strahlendem Sonnenschein mit Skipper Mike (aus Kanada) und ca 20 Mann Besatzung für einen Tag Segel gesetzt. Wir haben die Inseln rund um Paihia erkundet und dabei noch Delphine und Pinguine gesehen. Wer wollte konnte auch Kayak fahren und schnorcheln. Sehr gelungen organisiert! Und das Meer war im Norden ja auch viel wärmer…
Tags darauf hab ich mich dann wieder in den Bus gesetzt (8 Stunden bis nach Paihia waren mir ja noch nicht genug.). Da sind wir dann bis nach Cape Reinga gefahren, der nördlichste Punkt in NZ. Nach einem kurzen Badeaufenthalt auf weißen Stränden und Besichtigung des Leuchtturms sind wir dann zu den riesigen Sanddünen auf der Westküste gefahren. Dort kann man mit Surfbrettern ausgestattet die Dünen hinabgleiten. War einen Lacher wert! Auf der Fahrt haben wir auch die riesigen Kauribäume besichtigt.
Dann brauchte ich wieder etwas Abstand vom Bus. Tags drauf hab ich mir in Waitangi die sogenannten treaty grounds angesehen. Da wurde 1840 zwischen Briten und Maoris ein Abkommen unterzeichnet. Es gab den Maori einerseits Schutz vor immer stärkerer Bedrohung aus anderen Ländern. Im Gegenzug mussten sie das Oberhaupt des Britischen Königreichs als das ihre akzeptieren, was auch erst ausverhandelt werden musste… Also alles in allem ein sehr geschichtstragender Ort. Am Nachmittag blieb dann noch Zeit für einen Spaziergang im nahegelegenen Mangrovenwald.
Am Donnerstag war dann wieder Reisetag. Irgendwann musste ich ja nach Auckland, von wo aus ich ja abgeflogen bin. Ein halber Tag blieb mir dann noch in der Stadt. Nach dem Besuch von ein paar Souveniergeschäften bin ich mit dem Lift den Skytower hochgefahren. Der ist mit über 328 Meter das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre. Den Abend hab ich dann gemütlich mit Barbara, Markus, Toni und Traver ausklinen lassen, die ich schon in Paihia kennen gelernt habe.
Dann kam das große Kofferpacken (dauerte mindestens eine Stunde). Da mussten auch wieder ein paar alte Sachen dort bleiben… Und schließlich ab zum Flughafen und etliche Stunden Geduld haben, bis man zu Hause ist. Genau warens 23 std reine Flugzeit und ca 6 Stunden Wartezeit bei den Stop-overs. Aber dafür wurde ich eh ganz lieb zu Hause empfangen, das hat die Strapazen der Rückreise gleich etwas gelindert… Nein, war eigentlich nicht so schlimm.
So. Und jetzt bin ich wieder zu Hause. Und warte auf den Sommer! (Winter, was ist das ?!) Freu mich euch alle wieder zu sehen und danke für die vielen lieben Einträge!




















































